Die Infos für Veranstaltende findet ihr unter dem Terminblock!
| Stadt | Projekt | Datum | welcher Teil? |
| Bochum | Kino Endstation endstation-kino.de | Sonntag, 15. März | „Von Veganismus, Gentrifizierung und Festivals“ |
| Leipzig | Kinobar Prager Frühling kinobar-leipzig.de | Sonntag, 29. März | „Von Veganismus, Gentrifizierung und Festivals“ |
| Kassel | Subterrain im Sandershaus sandershaus.de | Samstag, 25. April | „Von Fanzines, Faschos und der Gen-Y“ |
| Duisburg | Stapeltor stapeltor.de | Sonntag, 26. April | „Von Fanzines, Faschos und der Gen-Y“ |
| Köln | Trash Chic trash-chic.com | Montag, 27. April | „Von Sozialen Medien, Bands und DIY-Punk“ |
| Berlin (Weißensee) | KUBIZ Wallenberg kubiz-wallenberg.de | Freitag, 29. Mai | „Von Fanzines, Faschos und der Gen-Y“ |
| Berlin (Hohenschönhausen) | WB13 wb13.org | Samstag, 30. Mai | „Von Veganismus, Gentrifizierung und Festivals“ |
| Berlin (Kreuzberg) | SO36 so36.com | Sonntag, 31. Mai | „Von Sozialen Medien, Bands und DIY-Punk“ |
| Hamburg | Lichtmess lichtmess-kino.de | Donnerstag, 11. Juni | „Von Sozialen Medien, Bands und DIY-Punk“ |
| Bingen am Rhein | JuZ Bingen juz-bingen.de | Freitag, 12. Juni | „Von Veganismus, Gentrifizierung und Festivals“ |
| Bingen am Rhein | JuZ Bingen special edition! 2 Teile ohne Vortrag! | Samstag, 13. Juni | „Von Fanzines, Faschos und der Gen-Y“ + „Von Sozialen Medien, Bands und DIY-Punk“ |
| Präferenz: [NRW, NI, LSA, BB, MV] | Termin zu vergeben! Meldet euch! | Freitag, 19. Juni | freie Auswahl! |
| Rostock | Lichtspieltheater Wundervoll liwu.de | Samstag, 20. Juni | tba |
| Bielefeld | AJZ ajz-bielefeld.de | Freitag, 10. Juli | „Von Fanzines, Faschos und der Gen-Y“ |
| Zwickau | Störfaktor Festival stoerfaktorfestival.de | Samstag, 11. Juli | „Von Sozialen Medien, Bands und DIY-Punk“ |
| Präferenz: [NRW, NI, LSA] | Termin zu vergeben! Meldet euch! | Freitag, 07. August | freie Auswahl! |
| Hannover | Korn ujz-korn.de | Samstag, 08. August | „Von Sozialen Medien, Bands und DIY-Punk“ |
| Berlin (Weißensee) | Brotfabrik brotfabrik-berlin.de | Samstag, 22. August | „Von Veganismus, Gentrifizierung und Festivals“ |
| Berlin (Mitte) | Schokoladen schokoladen-mitte.de | Sonntag, 23. August | „Von Fanzines, Faschos und der Gen-Y“ |
| Hannover | Indiego Glocksee indiego-glocksee.com | Freitag, 25. September | „Von Fanzines, Faschos und der Gen-Y“ |
| Mönchengladbach | Köntges altstadt-moenchengladbach.de/koentges | Samstag, 26. September | „Von Sozialen Medien, Bands und DIY-Punk“ |
| Oerlinghausen (bei Bielefeld) | KNUP knup.org | Sonntag, 27. September | „Von Sozialen Medien, Bands und DIY-Punk“ |
| Erfurt | AJZ Erfurt ajz-erfurt.com | Freitag, 02. Oktober | „Von Sozialen Medien, Bands und DIY-Punk“ |
| Kusel | Kinett kinett-kusel.de | Samstag, 03. Oktober | tba |
| Präferenz: [Bayern] | Termin zu vergeben! Meldet euch! | Donnerstag, 15. Oktober | freie Auswahl! |
| München | tba | Freitag, 16. Oktober | tba |
| Präferenz: [RLP, HE, BaWü] | Termin zu vergeben! Meldet euch! | Donnerstag, 29. Oktober | freie Auswahl! |
| Freiburg | tba | Freitag, 30. Oktober | tba |
| Glauchau | Clubkino clubkino-glauchau.de | Samstag, 21. November | „Von Fanzines, Faschos und der Gen-Y“ |
| Dresden | Chemiefabrik chemiefabrik.info | Sonntag, 22. November | „Von Sozialen Medien, Bands und DIY-Punk“ |
Liebe Veranstalter*innen,
wir haben uns was ganz Neues ausgedacht: eine deutsche Punk-Doku ohne die Toten Hosen!
Wir, das sind Ronja und Ronny vom Plastic Bomb mit Unterstützung des Cutter*innen-Teams Sévérine, Katharina und Johannes, die zusammen seit gut zwei Jahren an der Doku „Generation Y Punk – Update einer Subkultur“ arbeiten. Es geht um DIY-Punk in Deutschland zwischen den Jahren 2000 und 2020 und um den Einfluss von Digitalisierung und Internet auf eine Szene, die so lange rein analog funktioniert hat.
Es wird Interviews, alte Videosequenzen und viele Babypunk-Fotos geben. Inhaltlich beschäftigen wir uns intensiv mit dem DIY-Aspekt der Szene, also weit weg von großen Labels, berühmten Bands und professionellen Strukturen. Wir schaffen Einblicke in den Szene-Underground, wo linke Politik, Spontanität und „einfach mal machen“ das Credo sind.
Die interviewten Personen sind, genau wie Ronny und Ronja selbst, Millennials, also in den 80ern/90ern geboren und rund um das Jahr 2000 in der Szene sozialisiert. Die 20 Interviewpartner*innen sprechen über sich selbst, wie sie diese Zeit erlebt haben, was sie begeistert hat, was sie an Punk und DIY Kultur wichtig finden…und wer bzw. was ihnen das Leben schwer gemacht hat!
Wir orientieren uns dabei an den Themen dieser Zeit: neben der eigenen Sozialisation geht es um Festivals, um Gentrifizierung, um Veganismus, Konzerte besuchen oder veranstalten, wie man ohne Navi zum Konzertort kommt und wie man sich als Punk mit Migrationsgeschichte in einer männlich-weiß-dominierten Szene zurechtfindet.
Die Dreharbeiten sind abgeschlossen, auch der Schnitt befindet sich bereits im Feinschliff und die Dokumentation wird in drei Teilen à 50 Minuten veröffentlicht:
Generation Y Punk – Update einer Subkultur
• von Fanzines, Faschos und der Gen-Y
• von Sozialen Medien, Bands und DIY-Punk
• von Veganismus, Gentrifizierung und Festivals
Diese drei Teile funktionieren jeweils vollständig unabhängig voneinander, bauen also nicht aufeinander auf und können in beliebiger Reihenfolge gezeigt oder angeschaut werden. Für Veranstaltungen wählen die Veranstaltenden frei einen der drei Teile aus, der dann im Rahmen der Veranstaltung durch einen begleitenden Vortrag zur Doku ergänzt wird. Alternativ können auch zwei Teile kombiniert gezeigt werden – dies bietet sich insbesondere für eine tagesfüllende oder halbtägige Veranstaltung an, etwa im Rahmen eines Festivalnachmittags, und würde entsprechend ebenfalls durch einen Vortrag ergänzt.
Also ladet uns gern ein!
In eure Kinos, eure Kneipen oder Veranstaltungs-Locations! Wichtig ist uns, dass die Räume wirklich geeignet und erprobt sind, um Filme zu zeigen.
Ab März 2026 sind wir bereit, mit der Doku auf Tour zu gehen. Ob an einem Abend dann ein, zwei oder alle drei Teile gezeigt werden, kann individuell entschieden werden. Wir erzählen auch gern alles über den Entstehungsprozess und unsere persönlichen Erkenntnisse, die wir aus den Interviews mitgenommen haben.
Die Veröffentlichung der Doku auf DVD, Youtube etc. ist aktuell nicht geplant, die öffentliche Vorführung läuft also erst einmal außer Konkurrenz.
Ganz wichtig ist uns aber:
Wir wollen an einem Kino-Abend nicht einfach nur einen Film zeigen. Wir möchten dazu passend gern einen Vortrag halten. Über DIY, über Subkultur. Über den Mut, den man dringend fassen sollte, einfach mal loszulegen, egal ob mit einer eigenen Band, einem Fanzine, einer Veranstaltung oder eben einer Doku. Denn unkommerzielle DIY-Subkultur stärkt nicht nur linke Läden, sie schafft Raum für Menschen, in dem sie linke Politik (er-)leben können. Aktiv zu werden, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, mit Mut zur Lücke, was Fachkenntnis und fehlende Übung angeht, ist elementar wichtig für Kunst, Kultur und am Ende eben auch Demokratie. Darüber wollen wir sprechen. Denn wir sind keine professionellen Filmschaffenden. Aber wir sind Teil der Szene-DNA, wir gewähren tiefe Einblicke und, das wichtigste an DIY-Punk, wir sind Teil eines weit verzweigten Unterstützer*innen-Netzwerk, das ein solches Unterfangen überhaupt ermöglicht hat. Darüber wollen wir gern öffentlich sprechen und anderen Menschen zeigen, wie niedrigschwellig auch solche großen Projekte sein können – und wo es Unterstützung und Fachwissen braucht.
Euch verschafft der Teil mit dem Vortrag die Möglichkeit, für den Abend eine Kulturförderung zu beantragen. Wenn ihr dabei Hilfe braucht, lasst es uns gern wissen, wir helfen euch. Denn wir sind mit unserem Projekt auf Gagen angewiesen, da wir uns für die Doku – insbesondere für Drehaufnahmen, Technik und den Schnitt durch das Video-Editor-Team – finanziell stark vorgestreckt und teilweise auch verschuldet haben. Um zumindest wieder auf Null zu kommen, benötigen wir pro Vorführung ein Honorar von 400 € zuzüglich Fahrtkosten. Im Rahmen einer Kulturförderung sollte es für euch aber kein Problem sein, entsprechende Gelder für die Veranstaltung zu beantragen.
Wir freuen uns auf euch!
Das Gen-Y Punk Team
